Geri Dön

Der effekt von intergruppen respekt auf den zusammenhang zwischengruppenidentifikation und argument evaluation zum thema immigration - flüchtlingsdebatte in Europa und Deutschland

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  1. Tez No: 714492
  2. Yazar: CİHAN ENGEL
  3. Danışmanlar: DR. ADRİAN ROTHERS, PROF. DR. ULRİCH WAGNER
  4. Tez Türü: Yüksek Lisans
  5. Konular: Uluslararası İlişkiler, International Relations
  6. Anahtar Kelimeler: Belirtilmemiş.
  7. Yıl: 2022
  8. Dil: Almanca
  9. Üniversite: Phılıpps-Unıversıtat Marburg
  10. Enstitü: Yurtdışı Enstitü
  11. Ana Bilim Dalı: Belirtilmemiş.
  12. Bilim Dalı: Belirtilmemiş.
  13. Sayfa Sayısı: Belirtilmemiş.

Özet

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Özet (Çeviri)

In dieser Masterarbeit handelt es sich um den Effekt von Intergruppen Respekt auf den Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der Gruppenidentifikation als Befürworter oder Gegner und dem Ausmaß der Tendenz der Argument Evaluation zu Pro oder Contra Argumenten zum aktuellen, politischen Thema Immigration – Flüchtlingsdebatte in Europa und Deutschland. Dabei waren Pro Argumente meinungskonform mit der Identifikationsgruppe der Befürworter und Contra Argumente meinungskonform mit der Identifikationsgruppe der Gegner. Die experimentelle Untersuchung wurde im Rahmen einer Online-Studie im Zeitraum vom 15.10.2019 bis 01.12.2019 durchgeführt. Die Ergebnisse wurden mit einer moderierten Regressionsanalyse ausgewertet. Das Untersuchungsdesign besteht entsprechend aus drei Variablen, die Gruppenidentifikation als die unabhängige Variable, die Argument Evaluation als die abhängige Variable und der Intergruppen Respekt als die Moderatorvariable mit zwei Dummy kodierten Ausprägungen Konfrontation mit dem Intergruppen Respekt (1) und keine Konfrontation mit dem Intergruppen Respekt (0), welcher mit zwei Untersuchungsgruppen, einer Treatmentgruppe mit n=159 Versuchspersonen, in der diese mit dem Intergruppen Respekt konfrontiert wurden und einer Kontrollgruppe mit n=179 Versuchspersonen, in der diese nicht mit dem Intergruppen Respekt konfrontiert wurden, herangezogen wurde. Basierend auf theoretischen Annahmen wurden mit drei Hypothesen entsprechend die zwei Haupteffekte, Zusammenhang zwischen der Gruppenidentifikation und der Argument Evaluation ist signifikant positiv (Haupteffekt eins) und Effekt von Intergruppen Respekt, Konfrontation mit Intergruppen Respekt vs. keine Konfrontation mit Intergruppen Respekt auf die Argument Evaluation ist signifikant und führt zur niedrigeren Ausprägung bzw. zu weniger Evaluation Bias in der Treatmentgruppe als in der Kontrollgruppe (Haupteffekt zwei) sowie einem Interaktionseffekt, Zusammenhang zwischen der Gruppenidentifikation und der Argument Evaluation in der Treatmentgruppe ist signifikant weniger positiv bzw. führt zu signifikant weniger Evaluation Bias infolge der Konfrontation mit dem Intergruppen Respekt als in der Kontrollgruppe ohne Konfrontation mit dem Intergruppen Respekt, untersucht, die sich entsprechend aus der moderierten Regressionsanalyse ergeben. Die Untersuchungsergebnisse lieferten, dass der Interaktionseffekt nicht signifikant war, neben dem ebenfalls nicht signifikanten Haupteffekt zwei und dem signifikanten Haupteffekt eins. Unabhängig von diesem Ergebnismuster, bestätigte sich die Wirksamkeit dieser Intervention aber in Bezug auf den Respekt gegenüber der Outgroup Befürworter oder Gegner seitens der Ingroup Befürworter oder Gegner, in der die Treatmentgruppe höhere Werte in Bezug auf den Intergruppen Respekt auf einem Manipulationscheck lieferte im Vergleich zur Kontrollgruppe. Außerdem konnte mit einer Korrelationsanalyse ein weiterer Effekt in Bezug auf die Wirksamkeit dieser Intervention geliefert werden, sodass sich für die Treatmentgruppe zwischen der Gruppenidentifikation und der entsprechenden meinungskonformen Argumente eine mittelmäßige 6 Korrelation ergab im Vergleich zur Kontrollgruppe, in der dieser Zusammenhang hoch korrelierte. Anschließend wurde zudem mit dem Datensatz der Befürworter die gleiche Auswertung als Robustheitscheck durchgeführt, wie die der Untersuchung. Die Ergebnisse bestätigten die Robustheit der nahezu gesamten Untersuchungsergebnisse. Mit dem gleichen Datensatz wurden in einer zusätzlichen Analyse drei relevante, personenbezogene Merkmale auf signifikante Mittelwertsunterschiede der fünf Variablen Gruppenidentifikation, Pro Argumente, Contra Argumente, Argument Evaluation und Manipulationscheck in der Treatment- und Kontrollgruppe analysiert. Dazu wurde jeweils ein T-Test durchgeführt. Die Ergebnisse für das Merkmal Alter lieferten keine signifikanten Mittelwertsunterschiede auf allen fünf Variablen sowohl in der Treatmentgruppe als auch in der Kontrollgruppe. Für das Merkmal Geschlecht lieferten die Ergebnisse signifikant höhere Mittelwertsunterschiede mit höheren Ausprägungen bei weiblichen Befürwortern der Treatmentgruppe auf den Variablen Pro Argumente und Argument Evaluation sowie einen signifikanten Mittelwertsunterschied mit einer höheren Ausprägung bei männlichen Befürwortern der Treatmentgruppe auf dem Manipulationscheck. Ergebnisse der Kontrollgruppe für das Merkmal Geschlecht lieferten signifikante Mittelwertsunterschiede mit höheren Ausprägungen bei weiblichen Befürwortern auf den Variablen Gruppenidentifikation und Pro Argumente. Für das Merkmal Migrationshintergrund lieferten die Ergebnisse sowohl in der Treatmentgruppe als auch in der Kontrollgruppe signifikante Mittelwertsunterschiede mit höheren Ausprägungen bei Befürwortern ohne Migrationshintergrund auf den Variablen Gruppenidentifikation, Pro Argumente und Argument Evaluation sowie signifikante Mittelwertsunterschiede mit höheren Ausprägungen bei Befürwortern mit Migrationshintergrund auf der Variable Contra Argumente.

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