Geri Dön

Von der Ausländerpädagogik zur interkulturellen Pädagogik

Yabancılar pedagojisinden kültürlerarası pedagojiye

  1. Tez No: 937622
  2. Yazar: YASEMİN ÇİÇEK
  3. Danışmanlar: DR. ANDREA SCHÄFER-JUNG
  4. Tez Türü: Yüksek Lisans
  5. Konular: Eğitim ve Öğretim, Education and Training
  6. Anahtar Kelimeler: Belirtilmemiş.
  7. Yıl: 2018
  8. Dil: Almanca
  9. Üniversite: Unıversıtat Duısburg-Essen
  10. Enstitü: Yurtdışı Enstitü
  11. Ana Bilim Dalı: Eğitim Bilimleri Ana Bilim Dalı
  12. Bilim Dalı: Belirtilmemiş.
  13. Sayfa Sayısı: Belirtilmemiş.

Özet

Almanca özet (Tez Almanya'da yazıldığı için Almanca özet eklenmiştir): Das Thema des Zusammenlebens mit verschiedenen Kulturen und Nationalitäten gewinnt in der heutigen Zeit immer größere Bedeutung. Nicht nur in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik, sondern auch in der Pädagogik spielt es zunehmend eine zentrale Rolle. Doch neben vielfältigen Chancen und Potenzialen bringen die kulturelle, nationale und sprachliche Vielfalt sowie das gemeinsame Zusammenleben auch neue Herausforderungen mit sich, welche vor allem im schulischen Kontext hervortreten. Um den Herausforderungen des interkulturellen Zusammenlebens gewachsen zu sein, rückt die sogenannte interkulturelle Pädagogik als ein notwendiger Lösungsweg immer wieder in den Vordergrund. Als interkulturelle Pädagogik wird ein in der Erziehungswissenschaft verankertes interdisziplinär und international angelegtes Lehr- und Forschungsgebiet bezeichnet (Krüger-Potratz 2010, S. 151). Sie entwickelte sich in den achtziger Jahren aus der Kritik an der Ausländerpädagogik. Die sogenannte Ausländerpädagogik entstand in Deutschland als Reaktion auf die Folgen der Arbeitsmigration nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Arbeitskräftemangel in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg führte zur Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte. Doch die Herausforderungen, die durch die Einwanderung dieser ausländischen Arbeitskräfte entstanden, wurden zunächst als vorübergehend betrachtet. Insbesondere die Pädagogik trat eine Weile in den Hintergrund. Doch der vermeintlich vorübergehende Aufenthalt der ausländischen Arbeitskräfte wurde zum dauerhaften Aufenthalt. Aus Gastarbeitern wurden in Deutschland lebende Ausländer und später Migranten. Es folgte die Einführung der allgemeinen Schulpflicht für Kinder und Jugendliche ausländischer Herkunft. Ziele der ausländerpädagogischen Konzepte waren u. a. die Integration bzw. Assimilation der ausländischen Kinder und Jugendlichen in das Schulsystem und/oder die Förderung der Rückkehrfähigkeit (vgl. Auernheimer 2012, S. 40; vgl. Nohl 2010, S. 25). Doch den Gastarbeiterkindern wurde eine gesonderte Rolle zugeschrieben. Im Fokus standen die Sprachdefizite von ausländischen Kindern und Jugendlichen (vgl. Auernheimer 2012, S. 40). Es wurden kompensatorische Maßnahmen ergriffen wie Vorbereitungsklassen, Hausaufgabenhilfe oder Sprachförderprogramme. Allerdings wurden unter anderem die mangelnde Professionalität der Ausländerpädagogen sowie der Mangel an Theorien und empirischen Kenntnissen stark kritisiert (vgl. Niekrawitz 1991, S. 24 ff.). Im Gegensatz zur Ausländerpädagogik richtet sich die interkulturelle Pädagogik an alle Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund (Auernheimer 2012, S. 20). Das Ziel der interkulturellen Pädagogik ist unter anderem die Gleichberechtigung aller Menschen, Anerkennung und ein friedvolles, gutes Zusammenleben. Doch auch der interkulturellen Pädagogik wird in den letzten Jahren immer wieder eine abnehmende Bedeutung attestiert, u. a. von Franz Hamburger. Hamburger plädiert für den „Abschied von der interkulturellen Pädagogik“ und fordert auf zur Entwicklung einer „reflexiven interkulturellen Pädagogik”(Hamburger 2018). Auf der einen Seite soll in dieser Masterarbeit die Ausländerpädagogik näher be-trachtet werden. In diesem Bereich gibt es vielerlei Literatur. Herauszuheben sind hier die Arbeiten u. a. von Clemens Niekrawitz (1991) sowie von Helga Marburger (1991). Auf der anderen Seite setzt sich die Arbeit mit der interkulturellen Pädagogik auseinander. Daher ist der Forschungsstand zu diesem Themengebiet maßgebend. Einen guten Überblick gibt hier Georg Auernheimer, der mit seiner Publikation „Einführung in die interkulturelle Pädagogik“ (2012) eine sehr ausführliche Übersicht zum Thema gibt. Darüber hinaus stellt Wolfgang Nieke mit seiner Veröffentlichung „Interkulturelle Erziehung und Bildung – Wertorientierungen im All-tag”eine relevante Grundlage für diese Arbeit dar. Zu nennen ist hier auch die Publikation von Arnd-Michael Nohl mit dem Titel „Konzepte interkultureller Pädagogik – Eine systematische Einführung“, der darin, wie schon der Titel deutlich macht, verschiedene und neuere Konzepte interkultureller Pädagogik ausführlich darstellt. Die Debatten rund um die Themen Migration, Integration, kulturelle Zugehörigkeit sowie Interkulturalität und die immer mehr in den Vordergrund rückende Bedeutung der interkulturellen Erziehung und Bildung gaben letztendlich den Anstoß zur Auseinandersetzung mit dem Thema „Von der Ausländerpädagogik zur interkulturellen Pädagogik”. Die vorliegende Arbeit wird genauer untersuchen, wie sich die Entwicklung von der Ausländerpädagogik hin zur interkulturellen Pädagogik vollzogen hat und wie sich die interkulturelle Pädagogik bis heute weiterentwickelt hat und realisiert wird. Das Ziel der Arbeit ist es also, die Entwicklung, Darstellung und Weiterentwicklungen der interkulturellen Pädagogik herauszuarbeiten sowie Konzepte und pädagogische Methoden bzw. Handlungsstrategien für den Umgang mit Vielfalt an Schulen vorzustellen. Entsprechend lauten die konkreten Fragestellungen, die in dieser Masterarbeit im Mittelpunkt stehen, wie folgt: Wie vollzog sich die Entwicklung von der Ausländerpädagogik zur interkulturellen Pädagogik? Welche Konzepte und Handlungsstrategien wurden im Rahmen der interkulturellen Pädagogik entwickelt, um mit gestiegener Heterogenität und Vielfalt umzugehen? Mit Blick auf diese Fragestellungen und Zielsetzungen sollen in Kapitel zwei der Arbeit zunächst die Bedingungen, Ursachen und Folgen der Arbeitsmigration geschildert werden. In Kapitel drei wird die Ausländerpädagogik näher beleuchtet. Hier wird zunächst die Entstehung des neuen Problemfeldes, genauer gesagt die Entstehung des „Ausländerproblems“ dargestellt und pädagogische sowie bildungspolitische Reaktionen auf das neue Problemfeld werden näher beschrieben. Daraufhin werden die Inhalte und Ziele der Ausländerpädagogik vorgestellt. Ab-schließend wird die Phase der Kritik an der Ausländerpädagogik als kompensatorische Erziehung näher untersucht und kritisch diskutiert. Hier werden unter anderem der Begriff „Ausländerpädagogik”sowie die Professionalität der Ausländerpädagogen kritisch analysiert. Kapitel vier ist dann konkret der interkulturellen Pädagogik gewidmet. Nachdem die begrifflichen Differenzierungen näher erläutert wurden und der Begriff „interkulturell" definiert worden ist, soll auch hier zunächst die Entstehung und Entwicklung der interkulturellen Pädagogik kurz skizziert werden, um die Gründe für diese neue pädagogische Sichtweise aufzuzeigen. Danach werden die bildungspolitischen Maßnahmen sowie die Phasen und Ziele interkultureller Pädagogik ausführlich dargelegt. Dieses Kapitel endet mit der Kritik an der interkulturellen Pädagogik. Nachdem beide Konzeptionen jeweils separat ausführlich untersucht wurden, werden im fünften Kapitel in Anlehnung an das bisher Dargestellte vier Weiterführungen der interkulturellen Pädagogik bzw. vier verschiedene Konzepte der interkulturellen Pädagogik beschrieben und ihre wesentlichen Aspekte sowie ggf. Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet. In Kapitel sechs werden konkrete Methoden bzw. Handlungsstrategien interkultureller Pädagogik/interkultureller Bildung vorgestellt. Zum Schluss der Arbeit werden in einem Fazit die aufgeworfenen Fragen beantwortet und die zentralen Ergebnisse zusammengefasst.

Özet (Çeviri)

Tezin orjinal metninde Türkçe ve İngilizce özet bulunmamaktadır.

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